Spielbericht 13. Spieltag

Werder Bremen – Arminia Bielefeld 3:0

Werder souverän nach Champions-League-Gala
3:0-Erfolg gegen schwache Bielefelder – Doppelpack durch Klose

BREMEN. Sie gelten als die schwersten Bundesliga-Spiele, die am Ende von Champions-League-Wochen. Nach dem grandiosen 1:0-Erfolg über die Milliarden-Truppe des FC Chelsea am Mittwoch stand für Werder Bremen die Partie gegen Arminia Bielefeld auf dem Programm. An einem grauen Tag in Bremen musste Trainer Thomas Schaaf auf den gelb gesperrten Diego verzichten, für den Tim Borowski ins offensive Mittelfeld rückte. Auch Frank Baumann und Patrick Owomoyela fehlten weiter, so dass Daniel Jensen und Christian Schulz die Mittelfeld-Raute komplettierten.

Die Partie vor 36.000 Zuschauern im Weserstadion begann mau, kaum Torchancen entstanden, die Bremer wirkten müde, die Bielefelder spielten zu passiv. So dauerte es 17 Minuten, bis Werder in Person von Daniel Jensen die erste Chance hatte, doch sein Seitfallzieher ging daneben. Man merkte dem Bremer Spiel das Fehlen von Spielmacher Diego an, Tim Borowski konnte nicht zu Hochform auflaufen. Doch es gibt immer einen Spieler, der den Unterschied ausmacht: Miroslav Klose wurde durch einen Pass von Hugo Almeida freigespielt und erzielte aus 13 Metern das 1:0 (29.) – sein 7. Saisontor. Nachdem der WM-Torschützenkönig in der 39. Minute noch vergab, machte er 6 Minuten später die 2:0-Führung perfekt: Sein eiskaltes Abstauber-Tor fiel quasi mit dem Pausenpfiff.

Nach dem Seitenwechsel agierten die Bielefelder weiterhin ängstlich, Werder wirkte souverän, jedoch nicht konzentriert genug, denn viele Chancen – z.B. Hugo Almeidas Kopfball (48.) oder der Schuss von Christian Schulz (62.) – blieben ungenutzt. Selbst der Doppelwechsel bei Bielefeld brachte nicht mehr Fahrt ins Spiel, so kamen sie in der kompletten 2. Halbzeit zu keiner einzigen nennenswerten Torchance, dafür war Werder zu dominant. Die Einwechslung von Aaron Hunt für den doppelten Torvorbereiter Hugo Almeida (68.) machte sich bereits nach kurzer Zeit bezahlt: Nachdem Borowski eine klare Torchance versiebte (74.), konnte Hunt nach der Flanke von Pierre Womé freistehend im 2. Versuch einschießen (75.). Damit war die Partie endgültig entschieden, und so kam Petri Pasanen nach langer Zeit mal wieder zu einem Einsatz im grün-weißen Trikot, er wurde für Clemens Fritz in die Partie gebracht. Frischen Wind brachte auch Jurica Vranjes (eingewechselt für Schulz / 84.) in die Begegnung, die einseitiger nicht hätte sein können. So hatte Daniel Jensen mit seinem Pfostenschuss die letzte Torchance auf dem Fuß.

Durch den am Ende überzeugenden aber glanzlosen 3:0-Erfolg über die Ostwestfalen bleibt der SV Werder mit 2 Punkten Rückstand an Tabellenführer Schalke 04 dran. Nur einen Punkt dahinter lauert der FC Bayern, ehe Stuttgart und Hertha mit noch mal 2 Zählern hinter den Münchnern die Spitzengruppe komplettieren. Nach schier endlosen englischen Wochen bleibt die folgende spielfrei. Am kommenden Wochenende wartet für Werder erneut ein Bundesliga-Heimspiel, dann kommt Hertha BSC ins Weserstadion.

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